Ermittlung der Ergebnisunsicherheit in BBodSchV

Dateneingabe

Situation
Untersuchungsumfang:
Wirkungspfad:
Flächennutzung:
Flächennutzung:
Flächengröße:
Mächtigkeit des Entnahmebereichs: cm
Bodencharakteristika
Bodenart:
Kann die Homogenität der Schadstoffverteilung in der Fläche beurteilt werden? Der Schadstoffgehalt innerhalb einer Fläche ist nicht notwendigerweise überall gleich, sondern kann variieren. So kann es Bereiche mit höherem und Bereiche mit niedrigerem Schadstoffgehalt geben. Dieses Eingabefeld ermöglicht eine Angabe zur Homogenität der Schadstoffverteilung innerhalb einer Fläche. Ein Wert von 100 % bedeutet, dass der Schadstoff gleichmäßig, d.h. homogen innerhalb der Fläche verteilt ist. Eine Homogenität von 20% ist gleichbedeutend damit, dass 20% der Fläche gleichmäßig mit Schadstoff belastet sind, und 80% der Fläche unbelastet sind.
Klicken Sie Ja, wenn Sie die Homogenität der Schadstoffverteilung abschätzen können und geben Sie die entsprechende Prozentzahl an. Klicken Sie Nein, wenn Sie die Homogenität der Schadstoffverteilung NICHT abschätzen können. In diesem Fall wird ein Worst-Case-Szenario unterstellt. Es wird angenommen, dass 10 m³ der Grundmenge mit Schadstoff belastet sind. Die Homogenität errechnet sich dann als Quotient von belasteter Teilfäche und Grundmenge. Die Grundmenge ist dabei das Produkt aus Flächengröße und Mächtigkeit des Entnahmebereichs (Einheit Meter). Überschreitet die so berechnete Homogenität einen Wert von 10%, dann wird sie auf diesen Wert gekappt.

Beispiel: Flächengröße 400 m²; Mächtigkeit des Entnahmebereichs 10 cm (entspricht 0,1 m); Grundmenge = 400 m² * 0,1 m = 40 m³; Homogenität = 10 m³ / 40 m³ = 0,25, d.h. 25%. Da der errechnete Wert von 25% über dem Maximum von 10% liegt, wird die Homogenität auf 10% gekappt.

Wenn die Mischproben aus räumlich nicht überlappenden (disjunkten) Teilflächen stammen, dann sollten die Proben separat ausgewertet werden (Berechnung der Ergebnisunsicherheit je Probe).
Wenn die Mischproben aus räumlich überlappenden Teilflächen stanmmen, dann können die Proben gemeinsam ausgewertet werden (Berechnung der Ergebnisunsicherheit für den Mittelwert über alle Proben).
Wie homogen verteilt sich die Schadstoffbelastung bzw. das belastete Porenvolumen in der Fläche? (100 % = homogen) %
Wie groß ist der Durchmesser der belasteten Fremdpartikel bzw. des belasteten Porenvolumens im Durchschnitt? mm Falls die beprobte Fläche Fremdpartikel enthält, die untersuchungsrelevant sind, dann können Sie hier und im nächsten Feld Angaben zur Größe (Durchmesser bzw. belastetes Porenvolumen) sowie zur Schadstoffbelastung dieser Fremdpartikel machen. Lassen Sie die nachfolgenden beiden Felder leer, wenn keine Angaben zu Fremdpartikeln möglich bzw. sinnvoll sind. Fremdpartikel können beispielsweise Rückstände von teerhaltiger Dachpappe sein, die PAK-Verbindungen enthalten. Wenn die Schadstoffbelastung ausschließlich von den Fremdpartikeln stammt, dann geben Sie 100% ein.
Welcher Anteil der Schadstoffbelastung stammt von Fremdpartikeln (also nicht von Bodenpartikeln)? %
Untersuchung von Einzel- oder Mischproben
Wurden Einzel- oder Mischproben analytisch untersucht?
Anzahl Einzelproben je Mischprobe:
Volumina und Vermahlungsgrad
Volumen der Laborprobe: L Bitte geben Sie das Volumen der Laborprobe ein (Feinfraktion < 2 mm). Bitte schätzen Sie das Volumen gegebenenfalls.
Wird die Laborprobe vermahlen?
Volumen/Masse der vermahlenen Laborprobe: Geben Sie hier wahlweise das Volumen oder die Masse ein. Zur Umrechnung wird eine Dichte von 1,6 g/cm3 unterstellt. Das Volumen / die Masse bezieht sich auf den Wert vor dem Vermahlen.
Auf welchen Durchmesser wird die Labor-/Analysenprobe vermahlen? mm
Masse der Analysenportion: g
Labor und Anzahl Bestimmungen
Wurde(n) die Probe(n) in einem oder mehreren Laboratorien untersucht? Falls die Probe(n) in einem Labor untersucht wurde(n): Bitte geben Sie hier an, wie viele unabhängige Messungen / Mehrfachbestimmungen je Mischprobe bzw. Einzelprobe durchgeführt wurden. Falls die Zahl der Bestimmungen für verschiedene Proben variiert, dann werten Sie die Proben bitte getrennt aus. ACHTUNG: Bitte geben Sie weiter unten im Bereich Messwerte für jede Mischprobe bzw. Einzelprobe nur den Mittelwert an.

Falls die Probe(n) in mehreren Laboren untersucht wurde(n): Bitte geben Sie hier an, wie viele Labore die Mischprobe(n) bzw. Einzelprobe(n) untersucht haben. Falls die Zahl der Labore für verschiedene Proben variiert, dann werten Sie die Proben bitte getrennt aus. ACHTUNG: Bitte geben Sie weiter unten im Bereich Messwerte für jede Mischprobe bzw. Einzelprobe den Mittelwert über alle Labore an.
Anzahl Mehrfachbestimmungen je Probe:
Anzahl Laboratorien:
Angaben zur analytischen Methode
HorRat-Wert: Der sog. HorRat-Wert ist der Quotient aus der Vergleichstandardabweichung (zwischen Laboren) und der Horwitzstandardabweichung. Die Horwitz- standardabweichung liefert eine Schätzung der zu erwarteten Vergleich- standardabweichung. Bei kleinen Konzentrationen (< 120 ng/g) wird diese auf 22% gekappt. Für den Fall, dass die in Ihrem Labor eingesetzte analytische Methode eine von der Horwitzstandardabweichung abweichende Vergleich-standardabweichung hat, kann hier als Korrektufaktor der HorRat-Wert angegeben werden.
Ein HorRat-Wert von kleiner (größer) 1 bedeutet, dass die analytische Methode eine niedrigere (höhere) Vergleichstandardabweichung aufweist. Typische HorRat-Werte liegen zwischen 0,5 und 3.

Orientierende Werte für Benzo(a)pyren:
HorRat 1,4 für Prüfwert 0,5 mg/kg
HorRat 1,6 für Prüfwert 1 mg/kg
HorRat 2,0 für Prüfwert 5 mg/kg

Orientierende Werte für Arsen:
HorRat 1,0 für Prüfwert 25 mg/kg
HorRat 1,1 für Prüfwert 50 mg/kg
HorRat 1,3 für Prüfwert 125 und 140 mg/kg

Orientierende Werte für 16 EPA-PAK:
HorRat 1,3 bis 1,9

Messwerte Die Eingabe der Messwerte erfolgt spaltenweise. Wählen Sie zunächst den Analyten aus. Der Prüf- oder Maßnahmenwert wird automatisch geladen. Sie können den Prüf- oder Maßnahmenwert auch manuell ändern.
Geben Sie anschließend für jede Misch- oder Einzelprobe die Messwerte ein. Bei Mehrfachbestimmungen je Probe wird nur der Mittelwert angegeben. Das ist entweder der Mittelwert über mehrere Bestimmungen innerhalb eines Labors, oder der Mittelwert über mehrere Bestimmungen zwischen Laboren.

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